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Burgund - Region der besten Pinot Noir und Chardonnay
Das Burgund ist eine der ganz grossen Weinbauregionen Europas und produziert trockene Weiss- und Rotweine sowie ein wenig Schaumwein. Süssweine werden hier nicht hergestellt.
Speziell für die Weine des Burgunds ist, dass in der ganzen Region nur die Traubensorten Pinot Noir, Gamay (Beaujolais), Chardonnay und Aligoté (heute nur noch sehr selten) angebaut werden. Die Weine werden meistens nur aus einer eindeutig dominierenden Rebsorte gekeltert.
Die fünf Subregionen des Burgund
- Chablis
- Côte d’Or (Côte de Nuits und Côte de Beaune)
- Côte Chalonnaise
- Mâconnais
- Beaujolais
Nirgends spielt der Boden («Terroir») eine solch grosse Rolle wie im Burgund. Beinahe jeder Rebberg hat eine eigene, spezielle Zusammensetzung. Die Weine werden deshalb - im Gegensatz z.B. zum Bordeaux - unter dem Namen des Weinbergs abgefüllt. Da gerade der Pinot Noir sehr sensibel auf Unterschiede von Boden und Mikroklima reagiert, sind die Unterschiede zwischen den Lagen teils enorm. Der Boden besteht vorwiegend aus einer Kombination von Kalkstein mit verwittertem Mergel.
Das Burgund wird oft auch als Land der kleinen Grundstücksbesitzer bezeichnet, da die meisten Winzer nur wenig Hektar Land besitzen.
Die Qualitätsstufen des Burgund
- Grand Cru (z.B. Montrachet Grand Cru)
- Premier Cru (Pommard Premier Cru “Les Rugiens)
- Commune (z.B. Chambolle-Musigny)
- District (z.B. Beaujolais AOC)
- Région (z.B. Bourgogne AOC)