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Champagne - Herkunft der edelsten Schaumweine der Welt
In dieser nordfranzösischen Region wurde das Schaumweinverfahren entdeckt und entwickelt. Champagner gilt auch heute noch als der edelste Schaumwein der Welt. Sämtliche Weine, welche sich als Champagner bezeichnen, müssen nach einer traditionellen Methode (vgl. Box) erzeugt sein.
Das Renommée eines etablierten Hauses beruht auf seinen jahrgangslosen Champagnern. Es wird dabei durch geschicktes Mischen versucht zu verhindern, dass von Jahr zu Jahr merkliche Unterschiede auftreten.
Die Namen der Weinorte der Champagne sind kaum von Bedeutung, da der Champagner aus Weinen unterschiedlicher Herkunft besteht und beinahe immer unter dem Namen des Erzeugers und nicht der Lage bekannt ist.
In der Champagne werden drei Traubensorten angebaut: die roten Pinot Noir, die Pinot Meunier sowie die weisse Sorte Chardonnay.
Die Méthode de Champagne
Die Méthode de Champagne unterteilt sich in 7 Schritte:
- Assemblage:
- Verschnitt der Grundweine aus den drei Traubensorten im Frühjahr nach der Ernte
- Tirage:
- Zugabe des „liqueur de Tirage“ (Gemisch aus Zuckerrohrsirup und Spezialhefen), Abfüllung in Champagnerflaschen, Verschluss mit einem einfachen Kronkorken
- Flaschengärung:
- Vergärung des zugefügten Zuckerrohrsirups durch die Hefen
- Hefesatzlagerung:
- Reifung auf den Stapeln, bewirkt langsames Setzen des Hefetrubs, Weine gewinnen aromatische Komplexität und eine cremig-hefige Textur
- Rütteln (Remuage):
- Methode um den Hefetrub in den Flaschenhals zu bringen
- Degorgieren:
- Tauchen des Flaschenhalses in eine Gefrierlösung, Fangen des Trubs in einen kleinen Eispfropfen, durch Öffnen des Kronkorks fliegt Eiszapfen unter dem CO2-Druck raus
- Dosage:
- Auffüllen des verlorenen Weins mit dem „liqueur d’Expédition“ (mit Zucker gesüsster Wein, Anteil Zucker abhängig vom gewünschten Champagnertyp:extra brut, brut, sec, demi-sec, doux)