Erfahren Sie, wie der Flaschenpost Sommelier® funktioniert
Das Flaschenpost Weinprofil gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren persönlichen Weingeschmack zu entdecken
Das dem Flaschenpost Weinprofil zugrunde liegende Konzept baut auf dem Weintypenkonzept für rote und weisse Stillweine der Hochschule Wädenswil/Hans Bättig (Weinkonzepte Luzern) auf. Dieses basiert auf folgenden Annahmen:
- Bei der Gaumenwahrnehmung kann zwischen dem weichen Auftakt (Weichkomplex) und der Strukturempfindung (Strukturkomplex) unterschieden werden
- Jeder Wein löst nach der Einnahme zuerst Empfindungen aus, die süsslich (weich) wirken, auch wenn der Wein önologisch als trocken gilt, d.h. keinen Restzucker enthält
- Die süssliche Empfindung im Gaumen wird von einer Strukturempfindung abgelöst. Strukturgebend sind entweder die Säureempfindung, die durch den Gerbstoff verursachte Adstringenz und ausnahmsweise Bitterkeit oder Salzigkeit
- Bei jedem Wein lässt sich sowohl die Dauer des Weichkomplexes als auch die Dauer und Intensität des Strukturkomplexes sensorisch reproduzierbar ermitteln.
- Entscheidend für die Einteilung in verschiedene Weintypen ist das Verhältnis von Weichkomplex zu Strukturkomplex. Für die Beurteilung wird von einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer des Weins im Gaumen von sechs Sekunden ausgegangen.
Entsprechend der Empfindungsdauer des weichen Auftakts werden sowohl Rot- als auch Weissweine in folgende drei Typen unterteilt:
- Weichkomplex-Typ: Die Dauer der Wahrnehmung des Weichkomplexes ist länger als drei Sekunden
- Ausgeglichener Typ: Die Wahrnehmungsdauer des Weichkomplexes und des Strukturkomplexes sind etwa gleich lang (drei Sekunden)
- Strukturkomplex-Typ: Die Dauer der Wahrnehmung des Weichkomplexes ist kürzer als drei Sekunden
Das Weintypenkonzept basiert damit bei Weiss- und bei Rotwein auf diesen drei Haupttypen. Bei jedem Weintyp erfolgt noch eine weitere Unterteilung nach Körper (drei Stufen) und nach Intensität der retronasalen Aromawahrnehmung (drei Stufen). Das dem Flaschenpost Weinprofil zugrunde liegende Konzept hat folgende Elemente des Weintypenkonzepts der Hochschule Wädenswil/Hans Bättig (Weinkonzepte Luzern) übernommen:
- Unterteilung der Weine in die drei folgenden Typen: Weichkomplex-Typ (fruchtig/weich), Ausgeglichener Typ und Strukturkomplex-Typ (würzig/herb)Begründung: Die Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass ein Weintrinker jeweils für einen bestimmten Typen klare Präferenzen hat und sich bei seinen wiederkehrenden Einkäufen meistens für diesen bestimmten Typen entscheidet
- Unterteilung der Weine in folgende Körperausprägungen: leicht, mittel, schwer Begründung: Die Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass für den Weintrinker die Ausgeprägtheit des Körpers ein sehr wichtiges Kriterium beim Kauf eines Weines ist
Zusätzlich wurde das Element des Zuckergehaltes (Unterteilung in trocken, halbtrocken und süss) integriert. Begründung: Die Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass für den Weintrinker der Grad der Süsse ein sehr wichtiges Kriterium beim Kauf eines Weines ist.
Sie haben somit mit dem Flaschenpost Weinprofil die Möglichkeit, anhand von drei objektiv messbaren Kriterien Ihren persönlichen Weingeschmack zu erfassen. Nach der Erfassung werden Ihnen laufend Weine angezeigt, die Ihrem Weinprofil und demnach Ihrem Weingeschmack entsprechen.