Süssweine

Die meisten Weine – ob rot oder weiss – werden unter Zugabe von Hefe so lange vergärt, bis der gesamte Zucker in Alkohol umgewandelt ist. So entstehen trockene Weine. Ist aber ein süsser Wein erwünscht, bieten sich drei Methoden an, um dem Getränk den gewünschten Zuckergehalt zu verpassen: Unterbrechen der Gärung: Zum einen kann die Gärung unterbrochen werden. Dazu muss die Hefe mit einem Filter aus der Flüssigkeit entfernt werden. Diese Methode ist häufig und wird bei vielen hoch geschätzten Süssweinen angewendet. Die Gärung kann aber auch unterbrochen werden, indem die Hefe durch Zugabe von Schwefeldioxiden oder Alkohol „vergiftet“ wird. Häufig werden dafür Spriten in die Flüssigkeit gemischt. So entstehen unter anderem Portwein aus Portugal oder Muskatweine aus Frankreich (die Vins Doux Naturels).

Nachsüssen: Es ist nicht erlaubt, zum Nachsüssen von Weinen Zucker zu verwenden, allerdings können andere Flüssigkeiten werden – unvergorener Traubensaft (Süssreserve genannt) zum Beispiel, der oft zur Herstellung deutscher Süssweine verwendet wird.

Zuckerkonzentration in den Trauben: Diese Methode kommt bei den besten Süssweine zum Tragen. Um die Zuckerkonzentration in den Trauben zu erhöhen, können diese getrocknet werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Edelfäule, aber auch das Gefrieren der Trauben erhöht den Zuckergehalt in den Früchten. Wenn im anschliessenden Gärungsprozess der Alkoholgrad von 15 Volumenprozent erreicht ist, stirbt die Hefe ab; der dann nicht umgewandelte Zucker bleibt im Wein. Nach all den technischen Fakten bekommen Sie hier in unserem Onlineshop ganz konkrete Hinweise auf die besten Süssweine.

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