La Mula de la Quietud DO 2006
Grilladen, kräftige Fleischgerichte insbesondere Rind und Lamm, würzige Halbhart- und Hartkäse
Die über 80 Jahre alten Reben stehen auf einer kleinen Kleinstparzelle, die für die Region ungewöhnlich kalkhaltige Böden hat. Das gehört mit zu dem Geheimnis, warum der La Mula" so einzigartig ist und zu den besten Weinen der Welt gehört. Ein besonderer Wein braucht ein besonderes Etikett. Deshalb wurde der "La Mula" mit einem Künstler-Etikett von Félix Cuadrado Lomas ausgestattet, das dem Namen des Weines gerecht wird und einen störrischen Muli zeigt. Inspiriert wurde der Künstler von den Maultieren, die bei der Ernte noch heute zum Einsatz kommen. Jedoch stand nicht allein das Maultier Pate, sonder auch dieser aussergewöhnliche Wein, der für sich genommen schon eigenwillig genug ist. Enorm konzentriert, dabei mehr als agil und frisch, mit einer terroirtypischen Mineralität wie sie nur auf der kleinen Parzelle des Weinberges zu finden ist. Die Farbe ist eine Essenz aus Nachtschwarz. Dicke Kirchenränder zeichnen sich am Glas ab. Das Bukett ist eine impossante Darbietung was ein Wein an Aromen bieten kann! Angefangen über reife dunkle Beeren, über Steinfrüchte bis hin zu Vanille, edlestem Kakao und dem Duft von frisch geröstetem Kaffee. Der Auftritt am Gaumen ist konzenrierte Eleganz und Kraft. Saftige Frucht, verspielte Mineralik, zarte balsamische Anklänge. Das Tannin ist in Perfektion eingebunden. Der Abgang ist an Länge und Vitalität nicht zu überbieten. Der La Mula gehört zum Besten, das je aus der Tempranillotraube gemacht wurde. Nur schade, dass es so wenig von diesem edlen Stoff gibt!"
Weitere Informationen:
Quinta de la Quietud wurde 1999 von einer Gruppe befreundeter Wein-Enthusiasten aus Barcelona und Valladolid gegründet und besitzt 22 ha. Davon sind 98% Tinta de Toro, alles so genannte Bush-Vines. Die jüngsten Rebstöcke sind zarte 3 Jahre alt, die ältesten über 80 Jahre. Ganz im Stil eines französischen Châteaus befindet sich die Kellerei inmitten der Weinberge, die eine sanfte Hanglage aufweisen. Die Böden sind recht unterschiedlich, es finden sich sandige, steinige und lehmige Böden, die den Löwenanteil von 80% ausmachen. Der Önologe heisst Jean-François Hébrard und kommt aus Frankreich. Er hat sein Know-How keinem Geringeren als Jean Luc Colombo, einen der grossen Rhône-Gurus geholt.
20 Monate in Barriques aus französischer Eiche ausgebaut. Die Produktionsmenge beträgt um die 100 gr./m2, jährlich werden um die 1100 - 1600 Flaschen hergestellt.