Vino Nobile di Montepulciano
Vino Nobile di Montepulciano
(Dieses Bild kann vom jeweiligen Jahrgang abweichen)

Vino Nobile di Montepulciano 2006

  • 80% Prugnolo Gentile, 15% Canaiolo, 5% Mammolo
  • 14.5% Vol.
  • 16-18°C
  • Unser Preis
  • CHF 29.50
  • Flaschengrösse:

    750 ml

  • Anzahl:

Ideal zu Pasta, Grilladen, Braten, gut gelagertem, würzigem Käse.

Nach dem Jahrhundertsommer 2003 wartete man gespannt auf den Folgejahrgang. Umso erfreulicher, dass der 2004er seinen Vorgänger sogar noch überflügelt! Der etwas weniger mächtige Körper macht er durch mehr Eleganz, Raffinesse und eine betörende Reintönigkeit mehr als wett. Ein Bilderbuch-Nobile!

Weitere Informationen:
Als Guido Barioffi und Paola Silvestri-Barioffi 1975 in einer der renommiertesten Zonen von Montepulciano ein Weingut kauften, hiess es als erstes Dickicht roden und die Häuser bewohnbar machen. Mit den paar Rebstöcken oben am Haus wollte Barioffi eigentlich nur ein paar „damigiane“ Wein für sich und ein paar Bekannte keltern. Doch der Rebensaft mundete den Freunden so sehr, dass sie ihm jeweils nur wenig für sich selbst übrigliessen. So wagte er sich an die Anpflanzung eines grösseren Weingartens, zumal er irgendwann realisierte, dass er im Besitz von hervorragenden, von alters her bekannten Lagen war. Die „le case alte“, die „hochgelegenen Häuser“ wurden schon im frühen Mittelalter von Mönchen bewirtschaftet und zeichnen sich durch ein besonders vorteilhaftes Mikroklima aus. Die mittlerweile 13 ha umfassenden, mehrheitlich mit Prugnolo Gentile, des in Montepulciano beheimateten Sangiovese-Klons, bepflanzten Rebberge liegen im südlichsten Teil des Anbaugebiets, auf einer Höhe zwischen 380 und 430 Meter über Meer. Diese Ausrichtung ist Frost- und nebelsicher, was für Montepulciano ungewöhnlich ist, wo sonst häufig die gefürchteten Spätfröste auftreten. Dank dieser besonders günstigen Lage, weist der Casalte-Nobile Jahr für Jahr eine erstaunliche qualitative Konstanz auf und Ausfälle nach unten sind seit der ersten offiziellen Abfüllung, dem 79er, nie zu beklagen gewesen. In den dreizehn Jahren, in denen Chiara Barioffi die Geschicke von Le Casalte lenkt, hat sie stets unbeirrt ihren eigenen Weg verfolgt, ohne auf die gerade vorherrschenden Modeströmungen oder die Meinung der tonangebenden Weinjournalisten Italiens zu achten. So ist es denn auch bezeichnend, dass die einzigen, regelmässig hohen Bewertungen aus der Schweiz, und zwar von Vinum, stammten.

Gärung und biologischer Säureabbau im Stahltank, anschliessend während 3 Jahren Ausbau zu 70% in grossen Holzfässern und zu 30% in Tonneaux.