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No. 34

In der Toskana zuhause

«Der Japaner Hideyuki Miyakawa hat sich als junger Weltenbummler in Italien verliebt und ist für immer geblieben. Seine Weine erzählen von dieser grossen Liebe für das Land und seine Kultur. Es ist für uns immer wieder faszinierend, wie unterschiedliche «Sprachen» Weine je nach Herkunftsort sprechen. In unserem Gesamtsortiment kannst du aus 34 Ländern wählen. Wir wünschen dir viel Spass bei deiner persönlichen Entdeckungsreise in der Weinwelt.»

Renzo Und Dominic@2x

Dominic Blaesi & Renzo Schweri

Gründer

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«Als ich nach Italien kam, erkannte ich sofort, dass dies ein ganz besonderer Ort ist.» – Hideyuki Miyakawa

Wie ein Japaner in Italien sein Glück fand

Die Lebensgeschichte von Hideyuki Miyakawa gleicht einem Spielfilm. Wir beginnen das Kopfkino in der japanischen Stadt Maebashi im Jahr 1960. Zwei junge Studenten machen sich auf, um mit ihren Motorrädern die Welt zu entdecken. Sie fahren ein halbes Jahr lang durch Indien, Pakistan und Persien bis nach Europa. Pünktlich zur Eröffnung der Olympischen Spiele treffen sie in Rom ein, aber nun wird das Geld knapp – was die beiden Entdecker veranlasst, einen längeren Stopp einzulegen. Der 22-jährige Hideyuki beginnt als Reporter für ein japanisches Automagazin zu arbeiten. Als ich nach Italien kam, erkannte ich sofort, dass dies ein ganz besonderer Ort ist. «Überall sah ich Kultur, Kunst und Stil», sagt er rückblickend. Vor allem die schlichte Eleganz des italienischen Designs fasziniert ihn. Im Herbst reist er nach Turin an den Salone dell’Automobile, um den Autofans in seiner Heimat von den neusten Trends zu berichten. Der aufgeweckte junge Japaner fällt sofort auf. Ehe er sich’s versieht, arbeitet er an legendären Entwürfen für Ferrari und Fiat. Das Ziel seiner Träume war damit allerdings noch nicht erreicht: «Ich wollte diese Art von Auto auch in meiner Heimat umherfahren sehen», sagt Hideyuki, «den japanischen Autos fehlte es damals an Ausdruckskraft». So macht er sich daran, den italienischen Stil ins Land der aufgehenden Sonne zu bringen. Mit Erfolg, denn keine zehn Jahre später setzen alle japanischen Autohersteller auf italienische Karosserien. Heute lebt der Japaner auf seinem Weingut Bulichella in der Toskana. Er ist immer noch begeistert von der Idee, das Beste und Schönste aus Italien in die Welt zu tragen. Heute sind es nicht mehr schnittige Autos, sondern elegante, authentische Weine. Aber auch die haben ordentlich PS.

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Der wahr gewordene Traum der Familie Miyakawa

Es ist ein gewöhnlicher, grauer Morgen im November 1960 als sich Hideyuki Miyakawa auf den Weg nach Turin macht, um vom Salone dell’Automobile zu berichten. Was er nicht ahnt: An diesem Tag trifft er nicht nur jene Menschen, die seine berufliche Zukunft prägen sollten, sondern auch die Liebe seines Lebens. Maria Luisa Bassano arbeitet an der Automesse als Übersetzerin, um sich ein Austauschjahr in Japan zu finanzieren. Es funkt auf den ersten Blick zwischen dem japanischen Reporter und der italienischen Studentin. In den folgenden Monaten treffen sie sich häufig und Hideyuki geht auf Tuchfühlung mit der italienischen Kultur: «Ich erinnere mich ans erste Mal, als ich Risotto gegessen habe. Das war komisch. Für uns Japaner ist der Reis heilig und muss immer pur sein. Aber innert Kürze habe ich dieses wunderbare italienische Gericht schätzen gelernt.» Diese Bereitschaft, sich immer wieder auf Unbekanntes einzulassen und den Horizont zu erweitern, ist prägend für Hideyukis Lebensweg. So kam es schlussendlich auch zum Weingut Bulichella. Hideyuki und seine Frau Maria Luisa entschlossen sich in den frühen 1980er Jahren mit ihren sieben Kindern von der Stadt aufs Land zu ziehen. Sie sehnten sich nach einem langsameren, naturnahen Leben. Von Anfang an setzten sie auf biologische Landwirtschaft und waren damit weit und breit die ersten. Heute fühlen sich die Miyakawas in der Toskana tief verwurzelt. Ein Blick auf die Etikette ihres Rubino sagt alles: Wildschweine sind das repräsentativste Tier der Toskana und es ist natürlich kein Zufall, dass ein Paar mit sieben Jungtieren gezeigt wird. Humorvoll, liebenswürdig und einzigartig – ein Hoch auf diese ungewöhnliche Winzerfamilie!

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«Enfant Terrible oder Wunderkind?»

Der Pinot Noir mit einer Prise Unbekümmertheit

Der Jungwinzer Oliver Lemstra wirbelt gerne den Staub der Weinwelt auf. Zum Beispiel wenn er mit breitem Grinsen Rotwein in sein Müesli kippt und dabei findet: «Mir wurde immer gesagt, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist.» Als Sohn eines Winzers hat der 22-jährige Franzose den Wein in seiner DNA, wie er selbst sagt. Aufgewachsen auf einem Weingut im Burgund, ist für ihn klar, wie ein ausgezeichneter Pinot Noir zu schmecken hat. Da gibt’s nichts zu diskutieren. Anders sieht es aus, wenn es um die starren Gewohnheiten rund um unsere Trinkkultur geht. Hier lotet Oliver gerne die Grenzen aus: Darf man Wein mit einem Röhrli trinken? Klar doch, denn erlaubt ist, was gefällt! Wie steht der Papa zu den Provokationen seines Enfant Terribles? «Oliver ist ein Freigeist, es ist ihm egal, was andere von ihm denken. Wir lernen beide voneinander. Er lockert mich auf und ich gebe ihm Struktur.» Dieses Verhältnis spiegelt sich im Pinot Noir von Domaine d’O: ein qualitativ piekfeiner Tropfen mit einer Prise Unbekümmertheit! Wir sind uns nicht sicher, ob das O im Namen für Oliver steht oder für ein anerkennendes Staunen. Beides finden wir passend.

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«Der Sommer wird prickelnd!»

Für jeden Moment gibt's den passenden Meco

Die laue Luft streichelt zärtlich über unsere Haut, die Sonnenstrahlen lassen die Glückshormone tanzen. Es riecht nach frisch gemähtem Gras, die Bienen summen und dem Auge bietet sich eine farbenprächtige Fülle. Verlockung und Verführung liegen in der Luft, alles will ausprobiert werden. Wir reisen, erweitern unsere Horizonte, verlassen auch mal die Komfortzone. Sei’s beim Sprung in den eiskalten Bergsee oder beim Flirten in der Badi. Jetzt ist die Zeit, das Leben mit allen Sinnen zu geniessen... und es prickeln zu lassen! Deshalb ist für uns der Sommer die Zeit er Schaumweine. Am heissen Sommernachmittag erfrischt er uns, bei der Dachterrassenparty animiert er uns, beim vielversprechenden Date sorgt er für zusätzliches Kribbeln aus dem Glas. Die Tage sind lang und es gibt immer etwas zu feiern. Eine Flasche Schaumwein im Kühlschrank und du bist stets bereit für eine spontane Gartenparty. Wir stossen an auf den Sommer und die vielen kleinen Momente der Freude, die er uns schenkt! So bereichernd und prickelnd wie die tanzend aufsteigenden Bläschen in einem Glas Prosecco. Cheers!

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«Reif für die Insel?»

Diese Weine bringen dir den Charme Mallorcas nach Hause

Viele Sonnenstunden, spektakuläre Küsten und paradiesische Buchten... Die Insel Mallorca ist ein Wohlfühlort ohnegleichen. Nicht nur für Erholung suchende Menschen, sondern auch für Weinreben. Die Lage und das Klima der Insel eignen sich hervorragend für den Qualitäts-Weinbau. Rund 80 Kellereien gibt es auf der Insel, trotzdem ist Mallorca als Weinregion eher ein Insidertipp. Der Grund ist naheliegend: Mit rund 15 Millionen Feriengästen pro Jahr wird der grösste Teil des mallorquinischen Weins auf der Insel selbst konsumiert. Ja, es gibt doch nichts Schöneres als den Ferientag in einem malerischen Fischerdorf ausklingen zu lassen – und zum Abendessen ein Glas einheimischen Wein zu geniessen. Eines der aufsehenerregendsten Weingüter Mallorcas ist Es Fangar. Es liegt im Südosten der Insel. Genau, das ist dort, wo die traumhaften Badebuchten sind. Hier kann man abseits des Touristenrummels die verträumte Seite Mallorcas erleben. Fast die Hälfte des Grundstücks von Es Fangar besteht aus mediterranen Wäldern, wo aktiv die Artenvielfalt gefördert wird. Zudem setzt das Weingut auf Solarstrom und saubere Mobilität. Es Fangar ist aber nicht nur in Sachen Nachhaltigkeit richtungsweisend, sondern auch was die Qualität der Weine betrifft. Die Kellerei ist topmodern und ermöglicht präzises Arbeiten. So gelingen intensive, lebhafte, einzigartige Weine auf höchstem Niveau. So schmeckt trinkbares Ferienglück!

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«Kunst für alle Sinne»

Der Esporão Reserva und das Werk von Jorge Queiroz

Herdade do Esporão zählt zu den beliebtesten portugiesischen Weingütern. Wie kaum ein anderer Betrieb fördert die Kellerei Kreativität und Veränderung. Das zeigt sich schön in den Reserva-Weinen, der trinkbaren Visitenkarte von Esporão. Jahr für Jahr wird das Etikett von einer Künstlerin oder einem Künstler neugestaltet. Im aktuellen Jahrgang stammen die Werke von Jorge Queiroz. Der Lissabonner ist bekannt für seine traumartigen, vielschichtigen Zeichnungen. Beim Betrachten versinken wir dabei in unsere eigene Gedankenwelt und entdecken immer wieder neue Sichtweisen. Ein Kunstwerk für eine Weinflasche zu machen, war für Jorge Queiroz eine besondere Herausforderung: «Das Bild wird in den unterschiedlichsten Situationen präsent sein. Dies verleiht meiner Arbeit eine andere Dimension», erklärt der Künstler. Dem Bild sei die Aufmerksamkeit der betrachtenden Person nicht so sicher wie in einer Kunstausstellung: «Ich möchte, dass das Etikett zum Gesprächsthema wird.» Das Weinetikett als Kunstform? Früher hat es schlicht dazu gedient, darüber zu informieren, was in der Flasche ist. Heute spielt die visuelle Gestaltung unleugbar eine Rolle beim Kaufen und Trinken eines Weins. Gefühle und Erwartungen sollen damit geweckt werden. Das Werk von Jorge Queiroz auf dem Esporão Reserva bringt uns zu den Ursprüngen des Weins. Wir tauchen ein in die Jahrtausende alte Trinkkultur und schreiben mit unserem individuellen Weinmoment diese Geschichte weiter.

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