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No. 37

Weine mit Weitblick

«Wie bringt man Weingenuss und sportliche Höchstleistungen zusammen? Wie kriegt man die Stille der Berge und den Glamour der Weinwelt unter einen Hut? Gianluca Viberti fasziniert als Mensch und Winzer. In den Weinen des Piemontesers, der ein leidenschaftlicher Bergsteiger und Skitourenfahrer ist, zeigt sich die Präzision eines Kletterers und wir spüren die Geschmeidigkeit einer Tiefschneefahrt... Ja, wer beim Trinken in sich geht, hört bestimmt den Jauchzer des Gipfelstürmers. Wir wünschen viel Spass bei der Lektüre und beim Erklimmen neuer Weinwelten!»

Dominic Blaesi & Renzo Schweri

Gründer

Flasche Casina Bric Ansi Arneis von 460 Casina Bric

«Wer guten Wein machen will, braucht den Weitblick eines Bergsteigers.» – Gianluca Viberti

460 Casina Bric auf dem Weg zu neuen Höhen

Gianluca Viberti ist ein charmanter Charakterkopf und wahrscheinlich der fitteste Winzer der Welt. Aufgewachsen auf einem Weingut im Piemont, war Gianluca ein Junge mit viel Bewegungsdrang. Da nach der Schule seine Mitarbeit im Weingut oder in der Trattoria der Familie gefragt war, blieb kaum Zeit für Hobbys. Doch der Wildfang war erfinderisch: So liess er jeweils nur seinen Schulthek mit dem Bus nach Hause fahren. Er selbst rannte die 17 Kilometer den Hügel hinauf. Seine Eltern wussten nichts davon, der Busfahrer war sein Komplize. Noch heute zieht es den Önologen in jeder freien Minute in die Alpen. Berglauf, Klettern, Mountain Bike, Skitouren... Gianluca Viberti sucht stets die Herausforderung. «Die Berge haben mich gelehrt, den Blick zu heben und meine Umgebung genau zu beobachten», sagt der sportliche Winzer und mit nachdenklichem Blick fügt er an: «Es ist das Gegenteil von dem, was wir heute so oft machen, wenn wir auf unsere Smartphones starren.» Das Bergsteigen sieht er als Schule fürs Leben: «Die Kunst besteht darin, vorausschauend zu planen. Dabei darf man nie die Konzentration und Entschlossenheit verlieren.» Diese Haltung ist für Gianluca auch beim Weinmachen zentral, denn auch im Weinberg gilt: Selbst wenn das Terroir und die Techniken vertraut sind, kann die Natur jederzeit für unvorhergesehene Abenteuer sorgen. Genau wie der Bergsteiger muss der Winzer die Natur «lesen» können, muss durch aufmerksames Beobachten mögliche Probleme vorwegnehmen, die schönste Variante und oftmals neue Wege finden – und ja nie das Gleichgewicht riskieren. Und die Belohnung am Ende des Aufstiegs? Begeisternde Weine, die sehr ausgewogen, frisch und präzise sind. Unser Eintrag ins Gipfelbuch von 460 Casina Bric: Was für eine atemberaubende Aussicht...Wir kommen nächstes Wochenende wieder!

In den Worten des Winzers

Gianluca Viberti stellt dir seine beiden Weine im Video vor.

Flasche Ansì Rosso Langhe DOC von 460 Casina Bric

Ein Plädoyer für Einzigartigkeit

«Keiner braucht Kopien», sagt Gianluca Viberti mit Nachdruck. Für ihn zählt nur das Einzigartige, der wahre Charakter. Man kann es mit uns Menschen vergleichen: Charakterköpfe und Dorforiginale mischen jede Gemeinschaft auf. Sie sorgen für Horizonterweiterungen und zahlreiche Geschichten, die man sich immer wieder gerne erzählt. Die grossen Originale des Piemonts heissen Nebbiolo, Barbera und Arneis. «Nebbiolo fühlt sich im piemontesischen Klima und Territorium einfach am wohlsten», erzählt Gianluca und bezieht sich auf einige gescheiterte Versuche, die Traubensorte andernorts zu kultivieren. Entsprechend sorgfältig und beinahe ehrfürchtig behandelt er sein Traubengut: «Meine wichtigste Aufgabe im Weinkeller besteht darin, die Zutaten nicht zu ruinieren.» Wer den Weinkeller von 460 Casina Bric besucht, staunt über die penible Sauberkeit. Die Erklärung kommt sofort: «Für mich ist die Kellerei die Erweiterung einer Küche. Meine Mutter war Köchin, ich habe früh gelernt, dass Sauberkeit und der schonende Umgang mit den Zutaten das A und O sind.» Darum hat Gianluca alle Fässer auf Mass anfertigen lassen und sogar ein Gerät erfunden, um beim Abstich auf Druck und Pumpen zu verzichten. Was er in die Flaschen füllt, sind Weine mit klarer Identität. Wie ernst es dem Winzer mit dem Charakter seiner Weine ist, merkt man, wenn es ums Thema Auszeichnungen geht: «Ich gebe dir ja auch keine Noten oder Punkte für deinen Charakter!» Ob ich jemanden mag, kann ich nur selbst herausfinden. Beim Wein ist das nicht anders. In Anlehnung an Kant könnten wir also sagen: «Habe den Mut, dich deines eigenen Geschmackes zu bedienen!» Schliesslich sind wir alle einmalig und empfinden anders. Und das ist gut so, denn es macht die (Wein-) Welt vielfältig und spannend.

Flasche Macho Man Monastrell Jumilla DO von Casa RojoFlasche Tintafina Ribera del Duero DO von Casa Rojo

«¡Amor y libertad!»

Casa Rojo – wenn aus Liebe Wein wird

Die Erfolgsgeschichte von Casa Rojo begann im Jahr 2007, als sich die engagierte Politikerin Laura Muñoz und der junge Önologe José Luis Gómez verliebten. Die beiden wollten frei sein und sich nicht an ein Weingut binden. So begannen sie, die Art und Weise, wie Wein gemacht wird, neu zu denken. Schritt für Schritt stellten sie ein einzigartiges Team auf die Beine, in dem Sommeliers, Designer und Weinbauern aus ganz Spanien zusammenspannen. Gemeinsam betreiben sie eine «kreative Önologie», die keine Grenzen kennt. Heute bietet Casa Rojo Weine aus den besten Weinbergen des Landes an: Vom Godello aus Galicien bis zum Monastrell aus Murcia. Nicht nur die Idee einer ortsunabhängigen Weinkellerei war eine Provokation, sondern auch die witzigen Labels. «Wir sind keine alte Winzerfamilie, es gibt also kein Erbe, das uns verpflichtet. Deshalb machen wir Weine, wie es uns gefällt. Und wir nennen sie, wie es uns gefällt», erklärt José Luis. So wird bei Casa Rojo der kräftige Monastrell zum «Machoman» – zum breitschultrigen Kerl mit weichem Kern. Auf seinem Etikett prangt eine Karikatur von José Luis… Der Wein ist mittlerweile zur Visitenkarte von Casa Rojo geworden. Nun hat auch Laura mit «Tintafina» verdienterweise ihren Wein bekommen. Was «Machoman» José Luis auf der Etikette dazu schreibt: «Gewidmet meiner Frau Laura, ohne die dieser Traum nicht möglich wäre.» Tintafina ist zierlicher, hat allerdings gehörig Temperament und tritt selbstbewusst auf. Wer sie zu einem guten Essen einlädt, wird hin und weg sein. Etwa so wie José Luis, damals im Jahr 2007…

Flasche La Touge Organic AOP Minervois La Livinière von Château Maris

«Edens Paradies»

Mit Chrut und Rüebli zum Spitzengewächs

Das südfranzösische Château Maris ist eines der umweltfreundlichsten Weingüter der Welt. «Jeder einzelne Mensch kann jeden Tag etwas Gutes bewirken», lautet die Überzeugung von Winzer Robert Eden. Deshalb sind seine Rebberge heute vielfältige Gärten voller Leben: Rüben und Rosen wachsen zwischen den Weinstöcken, Hecken und Bäume bieten Lebensräume für Tiere. Der Boden wird geschont und minimal bearbeitet, damit er lebendig bleibt und mehr Kohlenstoff aufnehmen kann. Sogar der Weinkeller ist rein pflanzlich! Die Konstruktion besteht aus Holzstützen, Hanfziegeln und einem Grasdach. «Man könnte das gesamte Gebäude kompostieren», sagt Eden lachend. Der gebürtige Brite ist ein Visionär, Freigeist und Witzbold in Personalunion. Seit 2002 setzt er voll und ganz auf die biodynamische Anbaumethode nach Rudolf Steiner: «Was rund um die Rebe geschieht, wächst und lebt, beeinflusst eindeutig die Qualität und den Geschmack der Trauben. »Dabei geht es nicht nur um Biodiversität und Mondphasen, sondern auch um die Menschen, die auf die Natur einwirken. Gute, gesunde Anstellungsbedingungen bilden die Grundlage und das Ziel ist ein harmonisches Miteinander: «Wenn man bei der Arbeit keine Gemeinschaft oder soziale Interaktion hat, gibt es dafür immer einen Grund: Die Arbeit ist zu schwer. Es muss ein freudiger Flow sein!» Spass am gemeinsamen Tun statt Frust und Stress: Keine Frage, im Garten Eden lässt sich’s gut leben. Da schneiden wir uns doch gerne eine Scheibe – oder ein Glas Wein – davon ab!

Flasche Pirú Gran Corte von PirúFlasche Pirú Torrontés von Pirú

«Wild im Herz»

Imposant, authentisch, urtümlich – ein Tribut an die Anden

Hätte der Wein von Pirú ein Gesicht, es wäre der Teint eines Gauchos. Ledrig, von der Sonne gegerbt, zerfurcht wie die staubtrockenen Hochebenen im Nordwesten Argentiniens. «Escuchame», würde er sagen, hör gut zu! Er würde aus quicklebendigen Augen ins Lagerfeuer blicken und darüber philosophieren, wie winzig einem das Leben erscheint, wenn mächtige Andengipfel über einem thronen – wie der Cerro de los Siete Colores, in dessen auslaufende Flanken die Reben von Pirú ihre Wurzeln schlingen. Verschiedene Mineralschichten tauchen das Massiv in wunderliche Farbschattierungen, von Aschgrau über metallisches Schwarz bis Bordeauxrot. Der Gaucho würde von Auswanderern erzählen, die ihr Winzerwissen über den Atlantik brachten. Allen voran jene aus Italien. Sie sind in Sachen Weinbereitung das, was Argentinien kürzlich auf dem Fussballrasen wurde: Weltmeister! Dann die Franzosen. Kaum Zufall, feiert Argentinien sein Buenos Aires gern als «Paris der Südhalbkugel». Der Grande Nation verdankt es seine Paradetraube, den Malbec. Doch es braucht Latino-Temperament aus Argentinien, um diesen tanninstarken wilden Mustang unter den Rebsorten zu zähmen. Die Weine von Pirú vereinen Einflüsse aus Terroir und Technik zu emotionalen, muskulösen Tropfen mit intensiver Frucht, deren Züge unverkennbar durch die Anden geprägt sind – in denen sich aber genauso europäische Finesse spiegelt.

Flasche Monnalisa Sangiovese Superiore Romagna DOC von Cantine Leonardo da Vinci

«Bitte lächeln!»

Der neue Blickfang: La Gioconda in Weinform

Veni, vidi, da Vinci: Was Leonardos universalgeniale Hände anfassten, geriet zum grossen Wurf. Allein dank seiner Primadonna, der Mona Lisa, zehren wir selbst ein halbes Millennium später noch von seinem kreativen Erbe. «Da Vincis Wissensdurst, seine Authentizität sowie sein Mut, mit Konventionen zu brechen, sind so inspirierend wie zeitlos», erklärt Mark Henderson, der mit Skateboard unter den Sohlen, Spraydose in der einen und Digicam in der anderen Hand die New Yorker Szene aufmischt. Nun prallen Street Art und italienische Renaissance aufeinander: Die Cantine Leonardo da Vinci vertrauten Henderson die optische Gestaltung ihrer önologischen Interpretation der «Giaconda» an. Das Design ist ein Hingucker par excellence. Direkt aufs Glas gedruckt, farbenfroh und im Graffiti-Stil bricht es in vielerlei Hinsicht mit den Konventionen… Dieser Sangiovese hätte Leonardo da Vinci vermutlich ein ebenso anmutiges Grinsen entlockt, wie er es der Adelsdame Lisa Gherardini anno damals zwischen die Backen pinselte. Da Vinci war nämlich der Sohn einer Winzerfamilie. Die Kellerei, die heute seinen Namen trägt, befindet sich in Sichtweite der Familienresidenz in Vinci. Bei der Vinifikation bezieht man sich tatsächlich auf Briefe des Maestros an seine Eltern, in denen er seine schöpferische Energie in Ratschläge zur Weinbereitung gesteckt hatte. Genial, oder?

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