«Der Blick hinters Etikett»

«Hinter jedem guten Wein stecken Schicksale, Gegebenheiten, Entscheidungen und Menschen. Je ungewöhnlicher diese ineinander verwoben sind, desto spannender ist es, hinzuschauen. Und genau das haben wir für unser neues Magazin gemacht. Die Geschichten führen uns zu Menschen, die über eine Million Weine verkostet haben, um ihren Ort zu finden. Zu einem Cuvée, das beweist, dass mehr manchmal wirklich mehr ist. Zu einer Familie, die Bio liebt und lebt, lange bevor es jemanden interessier- te. Und zu einem Jubiläum, das zeigt, was passiert, wenn man einfach konsequent weitermacht – egal, was in der Welt umher geschieht. Was alle gemeinsam haben? Sie brauchen keine grosse Erklärung; der Wein spricht für sich. Und doch haben wir diese für dich bereit. Viel Spass damit.»

Den Rabatt kannst du einmalig im Warenkorb in Abzug bringen. Der Gutschein gilt bis am 25.10.2026. Er kann nicht gegen Bargeld eingetauscht und nicht mit anderen Gutscheinen kumuliert werden.




Nicht, weil er die Zeit vergessen hätte, sondern weil die Natur andere Pläne hat. Die Ernte hat früher begonnen als erwartet. «Nature wanted it differently», sagt Johan und lächelt. Wer mit der Natur arbeitet, weiss, dass sie sich weder an Kalender noch an Termine hält. Diese Haltung begleitet Johan heute jeden Tag. Entstanden ist sie allerdings nicht auf Mallorca.
Vom Urteilenden zum Überzeugten
Wer behauptet, Mallorca könne Weltklasse-Weine hervorbringen, braucht gute Argumente. Johan hat sie. Kaum jemand hat so viele Weine probiert wie Johan Lidby. Als einer der angesehensten Weinimporteure Schwedens bereiste er die bedeutendsten Weinregionen der Welt, verkostete über eine Million Weine und entwickelte ein feines Gespür dafür, was grosse Weine ausmacht.
Doch gerade diese Erfahrung liess eine Frage immer wichtiger werden: Warum berühren manche Weine mehr als andere? Mit jedem Schluck wurde seine Überzeugung stärker: Grossartiger Wein entsteht nicht im Keller. Sondern im Boden, in der Landschaft und bei den Menschen, die sie bewirtschaften.
Die Antwort fand Johan nicht in Bordeaux, Burgund oder der Toskana. Sondern auf Mallorca.
Als Johan und seine Frau Son Antem zum ersten Mal betraten, wussten beide nach nur zehn Minuten, dass sie angekommen waren. Dennoch entschied nicht allein das Bauchgefühl. Bodenproben und geologische Analysen bestätigten das Potenzial dieses besonderen Ortes: Das Terrain besitzt alles, was es für grosse Weine braucht. Wo einst eine Finca mit Oliven- und Mandelbäumen stand, wachsen heute Reben, die eines nicht sein wollen: austauschbar.
Während viele Weingüter wachsen möchten, verfolgt Johan einen anderen Weg. Sein Anspruch ist es, aus jeder Traube und jedem Jahrgang das Beste herauszuholen. Entscheidungen entstehen im kleinen Team. Technik darf unterstützen, aber nie den Charakter ersetzen. Denn jede Flasche soll nach Son Antem schmecken.
Für Johan gibt es keine erste oder zweite Qualität. Alle Reben werden mit derselben Sorgfalt gepflegt. Erst während des Ausbaus zeigt sich, welchen Charakter ein Wein entwickelt – und ob er den Namen Camins oder Son Antem tragen wird.
Die Weine tragen diesen Namen nicht zufällig. Sie sind zugänglich, fruchtbetont und voller Charakter. Weine, die bereits zeigen, wohin die Reise geht: zur höchsten Qualitätsstufe.
Diese Weine verkörpern das Ziel der Reise. Sie zeigen die grösste Tiefe, die höchste Komplexität und den stärksten Ausdruck des Terroirs – das Herzstück der Finca. Für Johan ist Son Antem kein abgeschlossenes Projekt, sondern eine Reise, die weitergeht. Schritt für Schritt. Ernte für Ernte. Jahrgang für Jahrgang. Und dieser Weg wird längst nicht mehr nur auf Son Antem wahrgenommen. Mallorca entwickelt sich zunehmend zu einer Weinregion, die international Beachtung findet – und bestätigt damit, was Johan schon vor vielen Jahren erkannt hat: Das Potenzial der Insel war nie ein Trend, sondern bereits die ganze Zeit da. Man musste nur genau hinsehen.
««Mallorca ist für mich eine der spannendsten Weinregionen Spaniens. Das Klima ist ganz anders als auf dem Festland. Durch das Meer entstehen leichtere, feinere Weine, und die Böden bringen richtig viel Spannung und Komplexität rein. Genau diese Kombination finde ich wahnsinnig spannend.»»

5 Jahrgänge, geteilt durch V-Werte, ergeben 1 Wein.
Der Cinque V Toscana Rosso trägt die Formel bereits in seinem Namen. Fünf durch Fünf. Offiziell steht sie für einen Verschnitt aus fünf verschiedenen Jahrgängen – ausgewählte Partien aus den besten Ernten, vereint zu einem Wein, der mehr ist als die Summe seiner Teile.

Irgendwo mitten in den Abruzzen gibt es ein Weingut, das zuerst an seine Mitarbeitenden denkt – und erst dann an alles andere. Maschinen werden so gewählt, dass sie Energie sparen und gleichzeitig den Komfort der Mitarbeitenden verbessern.
Menschen, die sich wohlfühlen, respektieren Reben und Natur. Und Reben und Natur, die gut behandelt werden, bringen bessere Trauben. Und bessere Trauben – nun ja, was bessere Trauben mit uns machen, muss man nicht erklären. Klingt simpel. Ist es auch.


Zeit. Tradition. Gemeinschaft. Harmonie. Nachhaltigkeit.
Ein Jahrgang bringt die Frucht, ein anderer die Saftigkeit, ein weiterer die Kraft. Erst ihr Zusammenspiel macht den Wein ausgewogen, angenehm trocken und aussergewöhnlich harmonisch. Die Kunst, Jahrgänge zu vereinen, kennt man heute vor allem aus der Champagne. Denn dort fragt schliesslich auch niemand nach dem Jahrgang.
Zeit. Tradition. Gemeinschaft. Harmonie. Nachhaltigkeit.
Hinter dem Cinque V steht Barbanera – einer der grössten Weinproduzenten Italiens. Jahrzehnte Erfahrung, tiefes Know-how, Experimentierfreudigkeit und ein Näschen für Trends. Mindestens fünf Qualitätsmerkmale und satte 99 Luca-Maroni-Punkte.
Zeit. Tradition. Gemeinschaft. Harmonie. Nachhaltigkeit.
Der Cinque V ist ein Wein, der Menschen verbindet. Sein ausgewogener Charakter macht ihn zum idealen Begleiter für gutes Essen, lange Gespräche und tiefe Abende. Und Wein entfaltet seinen wahren Wert erst, wenn Menschen zusammenkommen.
Zeit. Tradition. Gemeinschaft. Harmonie. Nachhaltigkeit.
Mit jedem Glas taucht man tiefer ein in eine Harmonie, die sich nicht erzwingen lässt, sondern nur aus echtem italienischem Lebensgefühl entstehen kann. Der Genuss eines Augenblicks, dem bewussten Innehalten und der Fähigkeit, dem Leben mit Ruhe zu begegnen. Il dolce far niente eben – mit einem, zwei oder fünf Gläsern Wein.
Zeit. Tradition. Gemeinschaft. Harmonie. Nachhaltigkeit.
Und diese Harmonie steckt in der toskanischen DNA wie der Arno im Land. Und sie steckt auch in der Flasche: recyceltes Glas, keine Kapsel, synthetischer Korken, ein Etikett mit Anteilen von recyceltem Meereskunststoff. Nachhaltigkeit muss sich nicht verstecken. Jede kleine Gebrauchsspur erzählt ihre eigene Geschichte.
So wird aus fünf Jahrgängen mehr als nur ein aussergewöhnlicher Verschnitt.
Seit Juan Gil 1916 in Jumilla sein Weingut gründete, ist ganz schön viel passiert. In der Schweiz wurden die Alpen durchbohrt, der erste Mensch betrat den Mond und das iPhone begeisterte Menschen rund um den Globus. Juan Gil machte währenddessen Wein. Jahrgang für Jahrgang, unbeirrt. Sich keinem Trend beugend und doch mit der Zeit gehend.
Was 1916 als Familienbetrieb begann, ist heute eines der prägenden Weingüter der Region Jumilla. Kalk- und steinreiche Böden, wenig Regen, extreme Temperaturen – Bedingungen, die nur eine Rebsorte wirklich meistert: Monastrell. Juan Gil kennt diese Sorte besser als irgendjemand sonst. Über ein Jahrhundert an Erfahrung, weitergegeben von Generation zu Generation. So bleibt die einzige Konstante nicht Veränderung, sondern Monastrell. Heute führen die Söhne fort, was ihr Grossvater begann, mit Respekt vor der Herkunft und dem Anspruch, sie nicht zu verwalten, sondern weiterzuentwickeln. Egal, was in der Welt rundherum so passiert.
Der «Juan Gil 110th Anniversary 1916–2026» ist das Ergebnis dieser Geschichte. Eine einmalige Abfüllung des Jahrgangs 2023. Im Glas: Walnuss, Honig, eine tiefe nussige Wärme. Geschmacklich leicht würzig, mit feiner Schokolade im Abgang. Ein Wein, der Tradition und Geschichten in sich trägt und zu erzählen weiss. Das ist keine Jubiläumsflasche. Das ist 110 Jahre Juan Gil.
