Bei den Conterno und Fantino ist die zweite Generation eingetreten. Fabio, der Sohn von Guido und Alda Fantino steht schon fest in der Verantwortung für den täglichen Betrieb im Keller, dies nach gelungener "Meisterprüfung" mit einem kleinen Rebberg, den er mit Chardonnay bepflanzt und daraus 2007 der ersten Wein gewonnen hat. Im Gegensatz zum "grossen Bruder", dem Bastia, den sein Vater mit Onkel Claudio Conterno schon vor nahezu dreissig Jahren als Experiment erzeugt hatten, baut Fabio seinen Wein nicht in Barriques aus, sondern ganz neutral im gekühlten Tank, um so die herrliche Frische und intensive Fruchtigkeit zu erhalten, die Chardonnay besonders in gut durchlüfteten Höhenlagen so betörend macht. Erst mit den jüngsten Jahrgängen hat Fabio eine weitere Traubensorte in kleinster Menge hinzugefügt: den Manzoni Bianco.